Jürgen G. – 55 J. Versicherungsmakler

Du weißt ja,es gibt Tage da verliert man und es gibt Tage da gewinnen die anderen. Ich hab mal wieder am 24.12.17 verloren als ich mich mit einer 2. Thrombose selbst ins KH Rothenburg/Tauber hab einliefern lassen. Ab diesem Tag so die Aussage der Notärztin war „Blutverdünnung lebenslänglich“ angesagt“. Von Kompressionsstrumpfhosen will ich gar nicht reden !
Da ich mich mit dem Gedanke, dieses Gift lebenslänglich zu schlucken, nicht anfreunden konnte, entschloss ich mich bei einem Gefäßspezialisten im KH Crailsheim eine zweite Meinung hierzu einzuholen. Das passierte Mitte Februar.Klare Ansage des Arztes dass die Blutverdünnung lebenswichtig für mich ist und ich das Medikament aufgrund der Thrombose in der Kniekehle weiter als meine „Lebensversicherung“ nehmen muss. Aber so meinte er, sehen wir uns wieder Mitte Juni zur Kontrolle. Also wusste ich Bescheid. Alles Schitt auch im Schritt 🙂

Wie es der Zufall wollte, bekam ich als Nachrücker einen Platz für das LVM-Seminar „Gesund im Agenturalltag“ im März diesen Jahres, das ich eigentlich schon abgehakt habe.Diese Seminar sollte es in sich haben. Ich traf hier einen Personaltrainer Daniel Weber, der fort an mein Leben doch gewaltig auf den Kopf stellen sollte.Und das schon am ersten Abend.Nach einem so genannten Bodyscan wurde mir von Daniel das vor Augen gehalten, das ich in meinem innersten längst wusste ,aber nichts dagegen tun konnte. Ich hätte Kotzen können ,so erbärmlich waren meine Werte. Am gleichen Abend wurde mir vom Chef schon der Nachtisch verboten. Ich sah an diesem und dem nächsten Tag ein dass sich was ändern muss. Sport hat’s in meinem Wortschatz maximal im Fernsehen gegeben und gewichtsmäßig hatte ich längst wieder deutlich die 100 kg Latte gerissen. Es musste sich was ändern, nur wie?
Daniel zeigte mir die Möglichkeiten in aller Deutlichkeit auf. Die positiven wie die negativen.Ich hatte verstanden und war bereit den Hebel umzulegen. Aber so ???
Wir feilschten um jedes Gramm Körpergewicht.Ich hab Daniel gesagt was mir langt(würde) und er, was er von mir verlangt! Auf jeden Fall wollte ich meinen Kleiderschrank nicht austauschen. Völlig utopisch für mich, was er sich an Gewichtsreduktion so bei mir vorstellte. Dann bin ich ein Mann ohne Bauch(ist ein Krüppel) geht gar nicht.

Tage nach dem Seminar stellten wir an einem Sonntagnachmittag in einer langen Videokonferenz mit vielen Fragen und Antworten meinen Ernährungsplan für die nächsten Wochen auf. Ich sagte zu Daniel immer das klappt nie ? Grundlegende Ernährungsumstellung (alles weglassen was bisher so gut geschmeckt hat) und ich glaubte es selber nicht“Sport und Bewegung“! Und ich brachte es fertig und ab dem 1.Mai 2018 den Hebel fort an umzulegen.Die ersten Tage und Woche für Woche purzelten die Gewichte wie von Daniel vorhergesagt und berechnet.
Jeden zweiten, dritten Tag wie „befohlen“ auf mein E-Bike das schon seit einem knappen Jahr fast unberührt in der Garage stand und gestrampelt und gequält was das Zeug hielt( Berg rauf und runter). Und was soll ich sagen, ich wurde mit jedem mal Fitter ,und fühlte mich zusehends besser und leichter.Das ging so weit dass ich bei Daniel auf das schärfste intervenieren musste dass ich meinen Kleiderschrank doch angefangen habe ,zu erneuern.Daniel kostete mich massiv Geld das ich in neue Klamotten investieren musste:-)Das wurde ihm auch deutlich von mir mitgeteilt.“Schitt“ In dieser Zeit hab ich mit Danieles Unterstützung und vielen Tipps und WhatsApp und Telefonaten annähernd 12 kg abgenommen und meine schlimmste Befürchtungen haben sich eingestellt. Der Kleiderschrank wurde, nein er musste ausgewechselt werden.(Ich könnte ihn umbringen:-) )

Mitte Juni 2018 und mittlerweile und bis heute gehaltenen 88 kg Körpergewicht, stand der zweite Termin im KH Crailsheim an. Mit reichlich Fracksausen bin ich auf der Liege gelegen und habe mein re. Bein wieder untersuchen lassen.Herr Doktor sagte kein Wort. Nachdem ich ihn länger angesehen habe, meinte er nur,“gell Sie wundern sich, warum ich nix sage“ ? Ich fragte ihn nur ob dies ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist? Er meinte, es wäre ein mehr als gutes Zeichen. Mein Thrombus im Knie hat sich komplett aufgelöst und mein Blutfluss könnte besser nicht sein. Ich hätt schreien können. Er lachte und meinte „da sieht man mal wieder was Ernährung und Bewegung alles ausmachen kann “ und gab mir die Empfehlung den Blutverdünner wenn es nach ihm gehen würde, weg zu lassen. Nachdem dies mittlerweile auch mit guten Blutwerten belegt werden konnte, muss ich die Drecksdinger nicht mehr nehmen.Daniel ich könnt dich knutschen !!!! Hoffentlich halt ich das durch?

Mit dem Rad bin ich mittlerweile so Fit dass ich mir wieder ein normales Rad gekauft habe und beide nach wie vor mindestens zwei bis drei mal die Woche( so pro Ausfahrt zwischen 30 und 40 km) bewege und deutlich mehr laufen gehe anstatt das Auto zu nehmen. Ernährungsmäßig fällt es mir nach wie vor überhaupt nicht schwer auf „die dreisten drei“ zu verzichten. Und Genießen bei Essen und Trinken geht trotz allem sehr gut.

Was mich allerdings auch wundert, ist die doch negative Tatsache dass eine solche persönliche Veränderung (nur das Gewicht und natürlich das Aussehen) bei vielen argwöhnisch betrachtet wird und der Fantasie viel Spielraum gegeben wird. Aber was soll’s. Jeder soll vor seiner eigenen Haustüre kehren.Hier geht’s um mich und nicht um andere!

Ich bin für Sie da.

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Daniel Weber
Personal Trainer
Breite Gasse 46
48143 Münster

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